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Wir ziehen die Wurst an
Die Collagendärme (Kollagendärme)
bestehen aus animalischem Protein. Ausgangsmaterial
ist der untere Teil der Haut von Rindern. Es wird
von den Gerbereien geliefert, die es ihrerseits
von den Schlachthöfen erhalten. In der Gerberei
säubert man Ober- und Unterseite der Haut
und "spaltet" die Haut. Die Oberhaut
mit der Narbenschicht wird für die Lederindustrie
verwendet.
Die Faserschicht der Unterhaut wird Spaltleder
genannt und für verschiedene Erzeugnisse
wie Leder, Leim, Boullion, Schönheitsmittel
und Wursthäute verwendet.
Für die Herstellung von 40 Millionen Meter
Collagendärme wird "Spaltmaterial"
von etwa 400.000 Rindern benötigt.
Collagendärme sind in erster
Linie mit Naturdarm zu vergleichen, da sie den
großen Vorteil der Faserstruktur haben -
im Aufbau dem des Tierdarms gleichen - rauch-
und feuchtigkeitsdurchlässig sind.
Collagen ist stärker als
Naturdarm, leichter zu handhaben und hat die Möglichkeit
der Herstellung in Kranzform, was bei gekochten
und warmgeräucherten Würsten traditionsgemäß
wichtig ist.
Die Kuh ist wieder in ihrer Haut
Um die Produktion der Fleisch-Industrie zu erleichtern,
werden verschiedene Konfektionen angeboten - den
Collagen-Gerade und den Collagen-Kranzdarm
- in Bunden, abgebunden oder gerafft, in verschiedenen
Längen, mit oder ohne Aufdruck. Sie können
ungefärbt oder lachsrot, rot und in Spezialausführungen
geliefert werden.
Collagen ist in erster Linie
eine Haut für Wurst mir gröberen Abmessungen,
wie Fleischwurst, geräucherter Aufschnitt,
gepökelter Schweinerücken, Truthahn
u. dgl.
Wird Collagen vom Fleischer mit
Wurstmasse gefüllt, schließt sich der
Kreis und "die Kuh ist wieder in ihrer Haut".
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